Taxi Taxi

Eine Besonderheit von Arequipa sind die wuseligen kleinen Taxi. In endlosen Kolonnen drehen sie wie aufgereihte Perlen eines Rosenkranzes ihre Runden durch die Stadt. Ich hab ihre Runden nie verfolgt. Aber am Plaza de Armas rollen sie schön aufgereiht vorbei, auch vor dem Hotel. Die Fahrzeuge sind immer in Bewegung. Taxistände wie in Deutschland oder auch in Paraguay findet man hier nicht.
Der Fahrer lässt die Scheibe runter, wenn ein potentielles Opfer zu sehen ist. Bei dem Gedränge auf den Straßen kein Problem. Oder er hupt kurz. Das Hupen selbst ist aber ein eigenes Thema… Hat das Taxi einen neuen Gast gefunden, hält der Fahrer an. Und dann stockt die gesamte Kette. Lautes Gehupe der anderen Taxis. Möööck, mööööck! Aber keine Chance, die Passagieren steigen ein, wieder aus, setzen sich anders hin, verstauen das Gepäck. Und das Hupkonzert wird immer lauter. Manch einer versucht, an dem haltenden Fahrzeug vorbeizukommen. Irgendwann sind alle eingestiegen und die Kolonne setzt sich wieder in Bewegung. Bis der nächste Passant winkt . . . mööööck, mööööck!

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