Ankunft in Cusco

Cusco steht zuerst einmal für Höhe: 3.300 Meter hoch liegt diese Großstadt und ist von hohen grünen Bergen umgeben. Unser Hotel liegt einen kleinen Fußmarsch entfernt vom Busterminal. Auf dem Weg passieren wir eine riesige Statue des Inkakönigs Pachacutec.

Verkehr

Die Straße ist hier mehrspurig, geteilt durch eine breite Fußgängerpassage mit Bänken. Das kleine Hotel Samychai fällt kaum auf, außer dass es eine saubere Fassade hat. Dies trotz des russigen Verkehrs, der sich hier ständig hupend vorbeischiebt. In Cusco fällt mir als kofferrollender Touri eines sofort auf: die Gehwege sind durchgehend vorhanden, unbeschädigt und weitestgehend sauber. Die Autofahrer hupen bei allem, was irgendwie interessant ist. Fußgänger entdeckt – TRÖÖÖÖÖT. Anderes Auto langsamer – TRÖÖÖÖÖT. Zwei Fußgänger – TRÖÖÖÖÖT, TRÖÖÖÖÖT. Den Code konnte ich nicht weiter entschlüsseln.
Obwohl Cusco über Ampeln verfügt – und auch Zebrastreifen – sollen diese nur die Stadt optisch aufwerten und auf internationales Niveau heben. Funktionell sind diese nicht vorhanden, was man gerne als Fußgänger testen darf. Den Kampf wirst du verlieren. Gelegentlich regeln adrett in olivgrün gekleidete Polizistinnen den Verkehr – trotz Ampelbetrieb. Womit klar wird: Ampeln gelten erst unter Polizeischutz. Mit Trillerpfeife wird hier dem Status der Ampel Nachdruck verliehen und Zebrastreifen funktionieren auf einmal. Peru hat eine Lösung für ein weltweites Problem gefunden! Tadaaaaah!

Hotel SamyPchai

Wir treten in die Minilobby des Hotels – kleiner geht kaum. Eine kleine Theke, auf der ein schwarzer 17″ Monitor thront. 1 Couch gegenüber, eine weitere im rechten Winkel dazu. Beide mit braunem Kunstleder bezogen. Wir werden sehr freundlich begrüßt und Zertifikate an der Wand bestätigen, dass Booking.com auch ganz zufrieden mit dem Hotel ist. Höchstbewertung war 8,6. Die Formalitäten sind südamerikanischer Standard und in Kürze geklärt. Schon werden wir durch die Glastüre durch einen kleinen Garten geführt zu einer weiteren Glastüre zu dem angrenzenden Gebäude. 5 Zimmer zähle ich auf die Schnelle – 3 unten, 2 oben. Ein grüner Papagei heißt uns willkommen. Auf Spanisch, wie ich vermute.

Unsere Zimmer liegen im ersten Stock, ich bekomme 201. Frühstück gibt es im Vorraum hinter der Glastüre – mit Blick auf den Papagei. Dort steht auch den ganzen Tag – und Abend – eine 2,5 Liter Kanne mit heißem Wasser bereit samt einer Kisten mit 6 verschiedenen Teesorten in Beutel. Feudal! Mein Zimmer wirkt freundlich: Parkettboden, meterhohe Bettdecken in mehreren Schichten. Die oberste in königlichem Gold-Braun. Ein kleiner Tisch mit Stuhl, ein Fenster zum Flur, respektive Innenhof, eines nach hinten raus, um den Regen zu studieren. Eine Türe führt ins Bad mit großzügiger Dusche, Toilette und großem Waschbecken. Als heavy Elektrogeräteuser zähle ich schnell die Steckdosen durch – 5. Das reicht!
Kurz lasse ich mir den kostenlosen Safe erklären und schon mache ich es mir bequem. Erst mal in Ruhe ankommen, bevor wir die Stadt erobern.

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